Unsere Ausstellung versteht sich als breit angelegte Hommage an den französischen Surrealisten André Masson (1896-1987) und verdeutlicht in einem Spektrum an Werken verschiedenster Gattungen ein differenziertes Geflecht an thematischen und stilistischen Bezügen.
Unter dem Titel Petite rétrospective entre amis vermögen rund 60 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von musealer Qualität, biographische und künstlerische Leitlinien nachzuziehen, um eine der vielseitigsten und bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts begreifbar werden zu lassen.
André Massons fantastische, lyrisch-spontane Malerei wechselt zwischen emblematischer Darstellung und grafischer Arabeske. Der Automatismus und die späteren Experimente mit der Kalligraphie führten Masson zur Entwicklung einer eigenen Zeichenschrift. Seine Gemälde und Zeichnungen nahmen die Malerei des Informel vorweg und wirkten weiter bis hinein in die „Psychogramme“ Hans Hartungs und der drip paintings des Amerikaners Jackson Pollock.
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