70 Jahre CoBrA

Ein gutes Bild oder ein Gedicht ist immer unvollständig, immer unvollendet; sie bleiben offen, unordentlich. Sie verweigern das Verharren im Leid und im Lächeln, sie gehen exzentrisch frei mit der Zeit um.“

Lucebert über die Kunst der CoBrA

Seit 70 Jahren fasziniert diese einzigartige Exzentrik sowohl Kunstliebhaber als auch Generationen von Künstlern seit CoBrA. Als die Bewegung 1948 im Pariser Café Nôtre-Dame gegründet wurde und nach dem nur dreijährigen Bestehen von CoBrA hatten sicherlich viele ihre Zweifel, aber der Geist von CoBrA lebt weiter. Co-Br-A steht für die Heimatstädte der Gründungsmitglieder: Kopenhagen, Brüssel und Amsterdam. Unter diesem Namen und mit der Schlange als Symbol der Bewegung schlossen sich Künstler und Schriftsteller zusammen, die den gemeinsamen Wunsch nach Spontaneität und Intuition in ihrer Arbeit verband, die den Konventionen der Zeit zuwiderlief. Der lebhafte Austausch führte zu vielfältigen Kooperationen und gemeinsamen Ausstellungen, bis die letztlich 50 Teilnehmer getrennte Wege gingen. Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Gründung der Gruppe präsentiert DIE GALERIE ausgewählte Werke der wichtigsten Vertreter der CoBrA. Eine zusätzliche Attraktion ist das Galeriedebüt der Künstlerin Jacqueline de Jong, deren Beziehung zu Asger Jorn sie in unmittelbaren Kontakt mit der CoBrA-Gruppe brachte.

Newsletter-Anmeldung

Enquiry