Rissa

Biografie

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Die deutsche Künstlerin Rissa wurde 1938 als Karin Martin in Rabenstein bei Chemnitz geboren. Sie studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf; hier wurde sie 1960 in die Klasse von Karl Otto Götz aufgenommen, zu der auch weitere namhafte Studienkollegen wie Gerhard Richter, Gotthard Graubner und Sigmar Polke zählten. Die Begegnung mit dem Meister des Informel veränderte ihr Leben auf persönlicher wie auch auf künstlerischer Ebene nachhaltig. Die beiden heirateten 1965 und teilten ein intensives Leben und Schaffen bis zum Tode von K.O. Götz 2017.

Unter seinem künstlerischen Einfluss begann Rissa zunächst informell zu malen, doch bereits Mitte der 1960er Jahre distanzierte sie sich zunehmend von der Abstraktion und schlug ihren eigenen Weg in die gegenständliche Malerei ein, den sie seitdem nicht mehr verlassen hat.

Nach einer längeren Schaffenspause kehrte Rissa 2018, ein Jahr nach Götz‘ Tod, zur Malerei zurück und erhielt eine umfassende Retrospektive in der Düsseldorfer Akademie Galerie sowie in den Kunstsammlungen Chemnitz. 2021 fand mit der Ausstellung Rissa – Ich male wieder in DIE GALERIE ihre erste Werkschau in einer Kunstgalerie statt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wolfenacker-Niederbreitbach.

1938: Geboren als Karin Martin am 22. Juni 1938 in Rabenstein, bei Chemnitz.

1953: Flucht aus der DDR nach Westdeutschland.      

1959: Abitur in Bochum.                    

1959-1965: Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. 1960 wird sie in die Klasse von K.O.Götz aufgenommen.

1964: Wechsel vom informellen zum gegenständlichen Malstil und Staatsexamen in Kunsterziehung.

1965: Heirat mit Karl Otto Götz.                          

1966: Gruppenausstellung EXTRA im Städtischen Museum Wiesbaden.

1969-1975: Lehrbeauftragte und später Dozentin an der Kunstakademie Düsseldorf. 

1972: Veröffentlichung des Buches „Probleme der Bildästhetik. Eine Einführung in das anschauliche Denken“ mit Karl Otto Götz.

1975-2007 : Professorin für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. 

1977: Gründung der Künstlergruppe AXIOM. 

1980: Retrospektive im Märkischen Museum in Witten.

1988: Gleichstellungsbeauftragte der Kunstakademie Düsseldorf.

1994: Ausstellung in den Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz. 

1997: Gründung der K.O.Götz und Rissa Stiftung.

2004: Teilnahme an Gruppenausstellung „Hommage an K.O. Götz im Museum Küppersmühle, Duisburg.

2007: Emeritierung von der Kunstakademie Düsseldorf.                 

2009: Mitglied des Kunsthochschul Beirates der KA des Landes NRW. Verleihung des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz. Ausstellung im Roentgen-Museum und der Städtischen Galerie der Stadt Neuwied zusammen mit K.O. Götz 

2012: Ehrenmitglied der Kunstakademie Düsseldorf.

2018: Retrospektive in der Akademie Galerie, Düsseldorf. Retrospektive in den Kunstsammlungen, Chemnitz

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wolfenacker-Niederbreitbach, Deutschland.

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