Herbert Mehler

Biografie

Mehler sculptures are characterized by a high technical quality and an unmistakable visual language. His sculptures made of CORTEN steel are the culmination and result of his many years of sculptural development, which in terms of content moves in the field of tension between organic forms and growth according to geometric measure and number and balances this in a variety of ways. In their physical presence, Herbert Mehler’s sculptures combine the hard, durable material of steel with the warm surface appearance and velvety feel of rust marks, which, exposed to the weather, give the material a unique effect. A balance between the meditatively calm, flowing movement of the sculptures and the lively rhythm created by opposing movements and rotations creates an optically perceptible energy that is communicated to the viewer. A characterization of the works as „parallel nature“ or „parallel world“ – terms that the artist found for his work with Paul Cézanne – opens up in so far as the sculpture creates its own reality, which stands between organic growth and decay and the moderate architecturally constant.

Mehler-Skulpturen zeichnen sich durch eine hohe technische Qualität und eine unverwechselbare Bildsprache aus. Seine Skulpturen aus CORTEN-Stahl sind der Höhepunkt und das Ergebnis seiner langjährigen skulpturalen Entwicklung, die sich inhaltlich im Spannungsfeld zwischen organischen Formen und Wachstum nach geometrischen Maßstäben und Zahlen bewegt und dies auf vielfältige Weise ausbalanciert. In ihrer physischen Präsenz verbinden Herbert Mehlers Skulpturen das harte, widerstandsfähige Material Stahl mit der warmen Oberflächenoptik und samtigen Haptik von Rostspuren, die dem Material durch Witterungseinflüsse eine einzigartige Wirkung verleihen. Ein Gleichgewicht zwischen der meditativ ruhigen, fließenden Bewegung der Skulpturen und dem lebhaften Rhythmus, der durch gegensätzliche Bewegungen und Drehungen entsteht, erzeugt eine optisch wahrnehmbare Energie, die auf den Betrachter übertragen wird. Eine Charakterisierung der Werke als „parallele Natur“ oder „parallele Welt“ – Begriffe, die der Künstler für seine Arbeit mit Paul Cézanne gefunden hat – eröffnet sich insofern, als die Skulptur eine eigene Realität schafft, die zwischen organischem Wachstum und Verfall und der moderaten architektonischen Konstante steht.


CV

1949: Geboren in Steinau bei Fulda.


1972-76: Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.


1996: Anerkennungspreis der Nürnberger Nachrichten.


2007: Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten, Kulturpreis der Stadt Würzburg.


2008: 1st Preis „Skulpturen im Park 2008“ Stadt Mörfelden-Walldorf, (Landesverband der Galerien in Hessen und Rheinland-Pfalz e.V.).


2016: Gründung des erbachshof-art-project (mit Sonja Edle von Hoeßle).


Herbert Mehler lebt und arbeitet in Eisingen/Deutschland und Kranidi/Griechenland.

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