Le grand assistent, auch: Le grande grenouille - Max Ernst
Provenance:
Aus dem Nachlass, Gussrecht des Exemplars 4/8 bei der Enkeltochter Max Errnst, Amy Ernst. / From the artist’s estate, right to cast 4/8 is with Amy Ernst, grand daughter of Max Ernst.

Gießerei / Casting: Susse Fondeur

Auflage:
1 Exemplar Centre Pompidou (bezeichnet „FNAC“ 1975
1 Exemplar Louisiana, bezeichnet „Musée Louisiana“ 1976
0/IV – I/IV (1975, 1977)
1/8 – 8/8

Literatur:
Spies/Metken/Pech Nr. / No. 4590,I

Einführung:
Le grand Assistent, auch: Le grande grenouille ist in seiner Gestalt Bestandteil der Brunnenanlage, die Max Ernst für die südfranzösische Stadt Amboise gestaltet hat und die 1968 eingeweiht wurde, gedacht als Hommage an Leonardo da Vinci, der in Amboise seinen Lebensabend verbracht hatte und als auch Dank dafür, dass die Tourraine ihn nach seiner Rückkehr aus den USA fast zehn Jahre lang aufgenommen hatte. Für die Wasser speienden Tierfiguren des Brunnens verwendet Max Ernst Motive, die er zuvor schon einmal verwendet hatte: die große Vogelfigur mit ausgebreiteten Schwingen „Le grand assistent“ von „Le génie de la Bstille“ von 1960, die Schildkröte „La tortue“ von 1944 sowie den Frosch von „Sur le pont de Paris“ in einer kleinen Doppelversion sowie einer größeren Version von 1961.
Diese Einzelfigur eines abstrahierten Frosches wurde in der Folge in einer kleinen Edition gegossen. Das Motiv des Frosches behhandelt er in ähnlicher kompositorischer Weise wie die des Vogels indem er Formen aus dem Alltag in neue Zusammenhänge setzt. Als Symboltier aus dem Reich des Wassers dient auch der Frosch als Emblem der Freiheit.

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